Christiane Keller
Fachärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren

Akupunktur


Was ist Akupunktur?

Akupunktur ist ein europäisches Kunstwort, abgeleitet aus den lateinischen Worten „acus“ (Punkt), und „pungere“ (stechen). Beides ist eine nur unzureichende Bezeichnung für das chinesische Chen-Chiu, wobei chen die Behandlung einer Krankheit mit Metallnadeln bedeutet, chiu das gezielte Erwärmen von Körperpunkten mittels getrocknetem Beifußkraut, genannt Moxa, ist. Beide Reiztherapien zusammen versuchen den Körper wieder in seine Eigenregulation zurück zu führen.

Die Akupunktur, im Westen als die chinesische Medizin bezeichnet, ist in Wirklichkeit nur Teil eines viel umfassenderen Konzeptes, das in erster Linie aus einer komplexen Kräutermedizin besteht. Diese ist der wichtigste Teil der chinesischen Medizin, gefolgt von klaren Regeln zu Lebensführung und Ernährung. Erst dann, so zu sagen an 3. Stelle, kommt die Akupunktur.


Wie wir Akupunktur am besten für unsere Patienten anwenden

Die wörtliche Übersetzung der chinesischen Bezeichnung für Akupunktur zeigt die Vorgehensweise sehr deutlich. Die entsprechenden Meridianpunkte werden von uns mit Nadeln angestochen, und mit Beifußkraut gewärmt. Das Anstechen wird dabei jedoch in aller Regel nicht als Schmerz empfunden, da die Nadel nur in die Lederhaut eingeführt wird. Moxa wird anschließend über, nicht auf, der Haut abgebrannt. Der Patient empfindet dabei ein angenehmes Gefühl der Wärme.


Bei einer starken Ablehnung gegen Nadeln oder bei Kindern die sich während der Therapie unruhig verhalten könnten bieten wir außerdem diese Art der Behandlung mit einem Laserstift an. Diese Form der Behandlung ist absolut schmerzfrei und hat gleiche Erfolgschancen wie die traditionelle Akupunktur.

Dieses verfahren findet Anwendung bei
Migräne
• Schmerztherapie,
• Allergien,
• Verdauungsstörungen,
• Schlafstörungen,
• Kältebeschwerden,
• Abwehrschwäche,
• Durchblutungsstörungen,
• Psychosomatische Beschwerden und vielen mehr.

Im Westen hat die Akupunktur mittlerweile, als Zusatztherapie, bei fast allen Krankheitsbildern Anwendung gefunden. Bei Kniegelenkschmerzen werden zurzeit sogar die Kosten von den geseztlichen Krankenkassen übernommen.



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